Verena M7

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BWK - Verena.M7

Die Software zur vereinfachten und detaillierten Nachweisführung gemäß BWK - Merkblatt 3 und BWK - Merkblatt 7.

Ein Werkzeug im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie.

Erhältlich auch als Lite-Version mit erweiterter Funktionalität der Software VereNa.M3 zur vereinfachten Nachweisführung gemäß Merkblatt M3.

 

Der Anwendungsfall.

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Nachweisführung bei der Ableitung immisionsorientierter Anforderungen an Misch- und Niederschlagswassereinleitungen unter Berücksichtigung örtlicher Verhältnisse.

vereinfachte Nachweisführung gemäß BWK-Merkblatt 3 und detaillierte Nachweisführung gemäß BWK-Merkblatt 7

 

Die Funktionsmerkmale. Zusätzliche Berechnungen

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Systemerstellung mittels komfortabler grafischer Benutzeroberfläche wpeE5.jpg (1435 Byte) stationäre Ermittlung der Niederschlagsabflüsse nach dem Zeitbeiwertverfahren
zusätzliche Gestaltungselemente verschaffen Übersicht im Systemplan
einfacher und detaillierter Schmutzfrachtnachweis gemäß DWA-Arbeitsblatt 128

umfangreiches, kontextsensitives Hilfesystem

automatische Verwaltung der Struktur der Systemelemente

Regionalisierungsrechner zur Bestimmung von Hq1,pnat

statistische Auswertung der Langzeitsimulation

Anzeige der Belastungsgrössen
und Berechnungsergebnisse bereits
bei der Dateneingabe
 

fortlaufende Neuberechnung des
Gesamtsystems im Hintergrund

Langzeit-Kontinuum Simulation zur detaillierten Nachweisführung

Bewirtschaftungsskripte für Speicherbauwerke

 

Die Anwenderunterstützung. Die Systemelemente.

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ausführliches Programmhandbuch

telefonischer Support durch
geschultes Personal

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Regenschreiber
Kanalisationsnetz
Siedlungsgebiet
Speicherbauwerke
Regenüberlauf
Kläranlage
Maßnahme
Einleitungsstelle

HRB, Gewässerprofilaufweitung
grafische Gestaltungselemente

Beantwortung fachlicher Fragen
zur Anwendung des M7 durch die
BWK-Arbeitsgruppe 2.3
Internet-Seite zur Beantwortung häufig gestellter Anwenderfragen

 

BWK Verena.M7

Die Software zur vereinfachten und detaillierten Nachweisführung
gemäß BWK-Merkblatt 3 und BWK-Merkblatt 7


Das neue Programm Verena.M7 vereint das bewährte, eingeführte Programm für den vereinfachten Nachweis VereNa.M3 mit einem kalibrierbaren erweiterten Schmutzfracht-Berechnungs-Modul zur detaillierten Nachweisführung gemäß BWK-Merkblatt 7. Es verwendet die in den Merkblättern beschriebenen Algorithmen. Komplettiert wird die Software durch die Möglichkeit, gesteuerte (bewirtschaftete) Systeme simulieren zu können.

Der Einsatz des Programms ermöglicht durch die detaillierte Abbildung des Niederschlags-Abflussprozesses und des Speicherverhaltens der Systemkomponenten eine mit Schmutzfrachtmodellen übliche Abbildung der Dynamik der Siedlungsabflüsse und deren stofflicher Beschaffenheit. Die so gewonnenen Abfluss- und Stoffganglinien werden zur detaillierten stofflichen Nachweisführung mit dem kritischen Gewässerabfluss MNQ und dessen stofflicher Beschaffenheit, zur detaillierten hydrologischen Nachweisführung mit dem Gewässerabfluss HQ1pnat überlagert. Gewässertranslation und -retention werden mit Hilfe des Kalinin-Miljukov-Verfahrens vereinfacht berücksichtigt. Diese Nachweis-Lastfälle machen die Modellierung des tatsächlichen Gewässerabflusses und eine Gewässergütemodellierung in vielen Fällen entbehrlich und beinhalten gegenüber einer Nachweisführung mit kalibrierten und verifizierten Flussgebietsmodellen und Gewässergütemodellen hinreichende Sicherheiten, führen jedoch gegen?ber der vereinfachten Nachweisführung im Allgemeinen zu einer sichereren Beurteilung und einer wirtschaftlicheren Maßnahmenplanung.

Das Programm wurde bewusst so konzipiert, dass die gegenüber der vereinfachten Nachweisführung zusätzlich zu erhebenden Parameter von geringem Umfang sind. Als stoffliche Eingangsdaten können, sofern keine Daten aus mit der Wasserbehörde abgestimmten Messprogrammen verfügbar sind, die Standardvorgaben der detaillierten Nachweisführung Verwendung finden. Für Systemkomponenten mit Drosselabfluss (Becken und Regenüberläufe) können Bewirtschaftungs-Regeln zur Steuerung und Regelung in einer leicht zu erlernenden Skript-Sprache erstellt werden. Die so erstellten Skripte gelangen zur Laufzeit der Simulation in jedem Zeitschritt zur Ausführung.

Das Programm bietet einen bewährten grafischen Editor zum Aufbau des Modells aus Kanalisations- und Gewässer-Komponenten und deren Beziehungen zueinander. Zusätzliche Grafikelemente liefern vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten der Systempläne. Die Nutzung der Zwischenablage zum Ausschneiden, Kopieren und Einfügen von Systemkomponenten wird unterstützt. Im Rahmen der vereinfachten Nachweisführung werden die Niederschlagsabflüsse befestigter Flächen auf Wunsch stationär nach dem Zeitbeiwertverfahren gemäß DWA-Arbeitsblatt 118 berechnet. Die erforderlichen Speichervolumina von Bauwerken zur Niederschlagswasserbehandlung nach ATV-Arbeitsblatt 128 werden sowohl vereinfacht als auch im Nachweisverfahren  durch Schmutzfrachtmodellierung berechnet.

Das Programm wurde für die aktuellen Windows-Betriebssysteme entwickelt. Die moderaten Hardware-Anforderungen erlauben einen Einsatz auf allen gängigen Rechnersystemen. Die grafische Benutzeroberfläche folgt der von Office-Anwendungen vertrauten Optik und Funktionalität. BWK Verena.M7 wird mit einem Installations-Programm, einem ausführlichen Anwenderhandbuch als druckbarer Datei auf CD-Rom und dem BWK-Merkblatt 7 ausgeliefert.

Die Texte des Merkblattes 3 sind in das kontextsensitive Hilfesystem integriert. Eine eigens eingerichtete telefonische Hotline bietet registrierten Anwendern durch geschultes Personal Unterstützung bei der Installation, der Bedienung und bei technischen Problemen. Fachliche Fragen zur Anwendung der BWK-Merkblätter 3 und 7 werden zur Beantwortung an die BWK-Arbeitsgruppe 2.3 weitergeleitet. Im Internet ist ergänzend als kostenfreie und jederzeit zugängliche Informationsquelle eine Seite zur Beantwortung häufig gestellter Anwenderfragen zur Nutzung der BWK-Merkbl?tter 3 und 7 eingerichtet.

 

Bestellung

Die Bestellung der Software sowie der BWK-Merkblätter ist direkt beim Fraunhofer Verlag möglich.

Fraunhofer IRB Verlag

Postfach 80 04 69
70504 Stuttgart

Telefon: (0711) 970 - 2500
Telefax: (0711) 970 - 2508

Internet: https://www.irb.fraunhofer.de/produkte/bwk/

 

Merkblatt 7

Mit dem BWK-Merkblatt 3 wurde im April 2001 eine erste Handlungsanweisung für Immissionsbetrachtungen
bei der Einleitung niederschlagsbedingter Abflüsse vorgelegt. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Begründung und Ableitung immissionsorientierter Anforderungen sowie der vereinfachten Nachweisführung zur Einhaltung der Zielsetzungen, die im BWK-Merkblatt 3 umfassend beschrieben sind.

Der nunmehr vorliegende Leitfaden zur detaillierten Nachweisführung immissionsorientierter Anforderungen an Misch- und Niederschlagswassereinleitungen erweitert das Merkblatt 3 um spezifischen Belange der stehenden Gewässer, der Gewässer mit besonderem Schutzbedürfnis hier Laichgewässer für Großsalmoniden wie Lachs und Meerforelle), der Badegewässer und der Trinkwassergewinnung aus oberirdischen Fließgewässern. Er beschreibt zudem die wichtigsten Fälle, bei denen die Anwendungsgrenzen des vereinfachten Nachweisverfahrens berschritten werden.

In diesen Fällen werden ein detaillierter Nachweis und/oder zusätzliche Untersuchungen erforderlich. In weiteren Fällen kann die Anwendung des detaillierten Nachweisverfahrens zu einem geringeren Maßnahmenaufwand führen. Schwerpunkt des Leitfadens ist die Beschreibung der modellgestützten Nachweisführung.

Die Grenzwerte und Nachweisgrößen werden modellspezifisch abgeleitet und begründet. Der Leitfaden beschreibt Basis-Grenzwerte und Häufigkeits-Dauer-Grenzwerte für die hydrologische, die hydraulische und die stoffliche Nachweisführung. In Abhängigkeit von der Nachweisgröße und Art der modelltechnischen Nachweisführung werden Kriterien zur Modellauswahl, zur Abgrenzung des Nachweisraums und zu den Nachweisorten, zur Datenerhebung, zur Modellerstellung, zur Validierung; Kalibrierung und Verifizierung eingesetzter Modelle begründet.

Die Ermittlung des Referenzzustands und die Ableitung des Entwicklungsziels sind wesentliche Voraussetzungen für den Nachweis des gewässerverträglichen Prognosezustands. In Einzelfällen ist die Nachweisführung auch durch Messungen (biologische Erhebungen, Kläranlagenkapazität) möglich. Der Leitfaden beschreibt weiterhin ein im Anschluss an die Nachweisführung durchzuführendes Gewässermonitoring und stellt Anwendungsbeispiele zum detaillierten Nachweisverfahren vor.

Dem Land Nordrhein-Westfalen sei an dieser Stelle für die Vermittlung der Beispiele und die finanzielle Unterstützung gedankt.

Produkte

In der Reihe BWK-Software ist als erste Software das Programm BWK-Verena.M3 erschienen. Zeitgleich mit Erscheinen des BWK - Merkblattes 3 hat es sich von Anfang an als bewährtes Hilfsmittel etabliert.

In der Version 2 wurde das Programm mit einer grafischen Oberfläche ausgestattet, die den Bedienungskomfort erheblich verbesserte. Selbst große Systeme lassen sich damit übersichtlich erstellen.

Mit dem Erscheinen des BWK - Merkblattes 7 wurde auch die Software erweitert. Nicht nur der Name ändert sich (die Software heißt ab sofort Verena.M7), auch der Funktionsumfang ist erheblich gestiegen. Das Programm erfüllt alle Belange der detaillierten Nachweisführung gemäß Merkblatt 7 und kann zusätzlich als vollwertiges Schmutzfrachtberechnungsprogramm mittels Langzeitsimulation eingesetzt werden. Zusätzlich erlauben vom Anwender definierbare Skripte die Berechnung bewirtschafteter Systeme.

Als Lite-Version ersetzt die Software das Programm Verena.M3. Die mit Verena.M3 erstellten Systeme können auch nach dem Umstieg auf die Version Verena.M7 weiter verarbeitet werden.

Ein Umstieg von der Lite- auf die Vollversion von Verena.M7 ist ebenfalls jederzeit möglich. Die bereits erstellten Systeme mit der Lite-Version sind auch für die Vollversion nutzbar.

 

Herzlich willkommen

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf der Homepage unserer Reihe BWK-Software.

Auf dieser Internetseite erhalten Sie aktuelle Informationen über die Software Verena.M7 und die dazu zugrunde liegenden Merkblätter BWK-M3 und BWK-M7.

Die Software Verena.M7 ist seit Dezember 2008 verfügbar. Sie umfasst die Nachweisführung bei der Ableitung immissionsorientierter Anforderungen an Misch- und Niederschlagswassereinleitungen unter Berücksichtigung örtlicher Verhältnisse.

Für die detaillierte Nachweisführung gemäß BWK-Merkblatt 7 ist die Vollversion Verena.M7 erforderlich.

Die vereinfachte Nachweisführung gemäß BWK-Merkblatt 3 ist mit der Lite-Version von Verena.M7 möglich. Somit ersetzt diese Lite-Version die bis zum Dezember 2008 angebotene Software BWK-VereNa.M3 und bietet darüber hinaus eine erweiterte Funktionalität.

Die folgenden Seiten informieren Sie über die Leistungsmerkmale der Software. Anwender erhalten Tipps und Informationen zum Umgang mit dem Programm.

Im Downloadbereich finden Sie u.a. die aktuelle Version der EXCEL-Tabellenkalkulation zum Merkblatt 3.

Catrina Brüll
Bundesgeschäftsführerin

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  1. Schulungen M3 und M7